REAKTOR Eröffnung

#FILM #KUNST #MUSIK #LITERATUR #TANZ

Fertigstellung und Öffnung des Hauses

01.10. - 28.01.2018

Nach der Sanierung und zeitgemäßen Adaptierung des Hauses, öffnet sich der REAKTOR im Oktober der Öffentlichkeit. Ein vielfältiger Reigen an Programmpunkten von und mit Kooperationspartnern beginnt den Kunstbetrieb im REAKTOR.

Die Konzertreihe des Ensemble Reconsil gibt Einblick in die zeitgenössische klassische Musikproduktion rund um den Globus - das zweite Konzert ist Teil von Wien Modern. Im Rahmen des Festivals "The Future of Demonstration", unter der künstlerischen Leitung von Sylvia Eckermann, Gerald Nestler und Maximilian Thomann, erproben in einem künstlerischen Labor und Werkstatt internationale Teams bestehend aus Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Theoretiker*innen mögliche Zukunftsszenarien der zunehmenden Digitalisierung, Automatisierung und deren Auswirkungen auf Kunst, Gesellschaft, Ökologie und Ökonomie.

Unter anderem werden Forensic Architecture, die ihren letzten Fall gerade auf der documenta präsentieren, ihren nächsten Fall vorstellen. Eine weitere Episode beschäftigt sich mit humanoiden und schwarmintelligenten Robotern, eine andere lotet die Grenzen zwischen Kannibalismus und ressourceneffizienter Nachhaltigkeit aus, während sich weitere Episoden mit dem Überleben in extremen Umgebungen oder der Konstruktion und Manipulation von VERMÖGEN anhand von Kryptowährungen beschäftigen.

Eine Ausstellung der Hermann Vompp Foundation bietet während der VIENNA ART WEEK einen besonderen Zugang: die Ausstellung von Werken ohne Nennung des Autors ermöglicht Künstler*innen die Loslösung ihres Werks von der persönlichen Marktreferenz wie vom persönlichen Branding und den Betrachter*innen die Konzentration auf die Kunstwerke selbst.

Es erwartet Sie ein spannender Herbst im REAKTOR!


Offizieller Programmstart des REAKTOR im Jänner 2018

Im Rahmen des ersten Themenschwerpunkts des REAKTOR wird auf die Tradition des Hauses als ehemaliges Grand Etablissement Gschwandner aus der Zeit der Wiener Jahrhundertwende geblickt. Der Geschichte dieses von unterschiedlichen sozialen und kulturellen Interessen bewegten und belebten Raums wird dabei musikalisch und mit den Mitteln der bildenden Kunst nachgespürt. Dabei handelt es sich allerdings um keine Retrospektive vielmehr soll erkundet werden was solchen Orten der sozialen und kulturellen Zusammenkunft gemein ist. Entsprechend wird der Themenschwerpunkt auch Ansätzen anderer zeitgenössischer Kulturorte international nachspüren und sie mit dem REAKTOR in Dialog setzen.

Einen zentralen Programmpunkt stellt Bernhard Kammels im Sommer 2016 im Haus entstandener Spielfilm "Elysium Hernalsiense" mit Enni Ojutkangas und Edmund Kingsley in den Hauptrollen dar. Nach seiner Welturaufführung beim diesjährigen Festival des Films du Monde de Montréal und kurz bevorstehenden Europapremiere, feiert der Film an seinem Drehort Österreich-Premiere.

ftg